Herztöne.

#WeilEsWichtigItsWieWirGebären

Während der Geburt zeigt uns das Baby mit seinen Herztönen, wie es ihm geht.
Deshalb hören wir Hebammen seine Herztöne ab.

Im Spital wird dies in der Regel mittels CTG (Kardiotokographie) getan, ab einem gewissen Punkt unter der Geburt kontinuierlich.

Im Geburtshaus (wie allgemein in der ausserklinischen Geburtshilfe) gehen wir aber einen anderen Weg: Wir nutzen die sogenannte «strukturierte intermittierende Auskultation».
Dies bedeutet: Wir hören die Herztöne deines Babys nicht kontinuierlich, sondern zu klar definierten Zeitpunkten über eine gewisse Dauer ab.
Wir verwenden dafür ein Dopton, welches die Herztöne mittels Ultraschall hörbar macht (siehe Bild).

Warum wir das so machen?
Bei Niedrig-Risiko-Geburten, wie sie bei uns im Geburtshaus stattfinden, bietet die strukturierte intermittierende Auskultation mehr Vorteile als eine CTG-Überwachung.
Sie gilt deshalb als Best-Practice Empfehlung (gemäss anerkannter Richtlinien*)

Dafür muss aber eine wichtige Voraussetzungen gegeben sein: Die 1:1-Betreuung der Gebärenden.
Das heisst, dass immer eine Hebamme an der Seite der Gebärenden ist.
Diese ist bei uns im Geburtshaus jederzeit gewährleistet.

Auch bei uns im Geburtshaus gibt es aber Situationen, in denen wir ein CTG schreiben.
Wann und weshalb, erzählen wir dir in unserem nächsten Post.

(*Falls dich das Thema interessiert: Du findest die detaillierte Empfehlung in den AWMF-Leitlinie «Vaginale Geburt am Termin», die du mit Google findest.

📸: Geburtsreportage bei uns Im Geburtshaus von Simona Dietiker
Dokumentarische Familien- & Geburtsfotografin für echte Erinnerungen und emotionale Bilder, die bleiben.

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Hebammenarbeit im Geburtshaus.