Weil es wichtig ist, wie du in die Geburt startest.

#WeilEsWichtigIstWieWirGebären

Du spürst erste Kontraktionen.
Unregelmässig.
Die einen stärker, die anderen weniger.

Ist es das nun?
Geht’s los?
Oder doch noch nicht?

Diese Zeit der Ungewissheit über den Geburtsbeginn wird Latenzphase genannt.
Wie lange sie dauert, ist extrem unterschiedlich.
Alles ist möglich:
Von nicht wahrgenommen bis zu mehreren Tagen.

Das kann sehr kräftezehrend sein.
Lass dich nicht entmutigen.
Du darfst deinem Körper vertrauen:
Er ist daran, in die Geburtsarbeit hineinzufinden.
Die Kontraktionen machen den Gebärmutterhals weich und verkürzen ihn
und irgendwann beginnt der Muttermund, sich langsam zu öffnen.

In dieser Phase ist Entspannung wichtig.
Versuche, dich auszuruhen,
nimm ein warmes Bad
oder leg dich mit einer Wärmeflasche ins Bett

Vielleicht tut dir auch Ablenkung gut.
Mach zum Beispiel einen Spaziergang
oder backe einen Kuchen für die Wochenbettzeit.

Tu, was dir hilft, deine Kräfte zu sparen
und möglichst gut in die Geburt hineinzufinden.

Häufig ist der Geburtsort mit seinen unbekannten Gerüchen und Geräuschen
für diese Phase noch nicht der richtige Ort.
Denn oft fällt Entspannen in deiner bekannten Umgebung leichter.
Bleib deshalb so lange zu Hause, wie du dich wohl fühlst.

Du darfst dich jederzeit telefonisch beim Geburtsort melden.
Die Hebamme hilft dir, herauszufinden, was dir gerade gut tun könnte.
Sie bespricht mit dir, ob du dich zu Hause noch wohl fühlst
und wann für dich ganz persönlich der richtige Zeitpunkt ist,
zum Geburtsort zu fahren.

📸: Simona Dietiker
Dokumentarische Familien- & Geburtsfotografin für echte Erinnerungen und emotionale Bilder, die bleiben.

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5.5.: Ihr seid uns ein Fest, liebe Hebammen!